Mondfinsternis am 27. Juli 2018, beobachtet im Hamburger Hafen

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Blick vom Platz der Deutschen Einheit vor der Elbphilharmonie

Blick vom Platz der Deutschen Einheit vor der Elbphilharmonie in Richtung Südwest. Zuerst wollte sich der Mond nicht blicken lassen, weil sein abgedunkeltes Licht nicht ausreichte, um den grau-blauen Dunst am Horizont zu durchdringen. Etwa zum Zeitpunkt der größten Abdunklung, gegen 22:20 Uhr kam sein oberer Rand zum Vorschein. Wenige Minuten später entstand dieses Foto.

Der Hansahafen

Das Hafenbecken in der Bildmitte ist der Hansahafen: Links die Containerbrücken am O’Swaldkai und rechts die denkmalgeschützten 50er-Schuppen und die alten Hafenkrane am Bremer Kai. Der Mond wird weiterhin vom Kernschatten der Erde verdunkelt.

Mond und Mars

Langsam wandert das Zentrum des Kernschattens in südliche Richtung. Rechts unterhalb des Mondes ist der Mars zu sehen.

Der Blutmond

Das Sonnenlicht wird beim Durchdringen der Erdatmosphäre gestreut. Dabei werden die blauen Anteile stärker abgelenkt als die roten. Deshalb erscheint der Mond rötlich – als "Blutmond". Wenn der Zeitpunkt der größten Abdunklung bereits deutlich überschritten ist, wirkt der Mond durch die diffuse, aber asymmetrische Beleuchtung besonders plastisch und kugelförmig.

Hansahafen mit Mond und Mars

Ballspielende Krane – und der Mars schaut zu.

Der Kernschattens der Erde auf dem Mond

Erst der Rand des Kernschattens der Erde macht den gewaltigen Helligkeitsunterschied zwischen dem in gewohnter Weise durch direktes Sonnenlicht beleuchteten Mond und dem abgeschatteten deutlich. Am gebogenen Erdschatten ist die Kugelform der Erde zu erkennen.

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